Anlässlich des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen setzten engagierte Schüler*innen am Marktplatz in Kaltern ein Zeichen gegen Gewalt und Belästigung von Frauen. Ziel der Aktion war es, Aufmerksamkeit zu schaffen und für Respekt sowie Zivilcourage zu sensibilisieren.
Zentrales Symbol war eine rot bemalte Bank mit der Aufschrift „Kaltern sagt Nein zu Gewalt an Frauen“, wobei die Farbe Alarm und Solidarität mit Betroffenen symbolisierte. Ergänzend schrieben die Schüler*innen mit Straßenkreide ausgewählte Catcalling-Sprüche auf die Stufen des Rathauses, auf Marktplatz und Paterbichl, um auf diese alltägliche Form der Belästigung aufmerksam zu machen.
Die Aktion sorgte für Diskussionen: Sie wurde als gesetzeswidrig dargestellt, es wurde von Sachbeschädigung und Beschmierung gesprochen, was sehr bedauert wird. Die Kunstlehrerin betont jedoch, dass das Schreiben der Kreidesprüche Teil eines Flashmobs war und daher eigentlich keiner Anmeldung bedurfte. Dennoch sei die Gemeinde im Vorfeld sowohl über Flashmob als auch über die Bemalung der Bank informiert worden.
Für alle Beteiligten steht fest: Aufklärung ist ein zentraler Beitrag zur Gewaltprävention und zu einem respektvolleren Miteinander. „Nur aufgeklärte Menschen sind geschützte Menschen“!



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